Amelotatismus kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Begriffen a "ohne", melo "Glied" und tasis "Zuneigung" zusammen. Amelotismus ist die Vorliebe für Geschlechtsverkehr mit Menschen, die andere Körperformen aufweisen. Dazu gehören zum Beispiel amputierte Gliedmaßen oder kleinwüchsige Personen. Diese Neigung kann sowohl bei Frauen und Männern als auch bei Hetero- und Homosexuellen auftreten.
Für Behinderte kann die Begegnung mit Amelotatisten zu psychischen Problemen führen. Es gibt aber auch glückliche Beziehungen zwischen Paaren in den unterschiedlichsten Konstellationen. Amelotatisten sind aufgrund ihrer Neigung oft beeinträchtig und haben nur selten die Gelegenheit, ihre Neigung auszuleben oder soziale Kontakte zu knüpfen.
Eine weitere Form des Amelotatismus ist die Apotemnophilie, bei der sich Menschen die eigenen gesunden Gliedmaßen amputieren lassen, um ihre sexuellen Wünsche zu erfüllen.
Amelotatismus bedeutet auch: Deformationsfetischismus, Apotemnophilie, Acrotomophilie