Lack ist ein pulverförmiger oder flüssiger Wirkstoff, der durch chemische Bearbeitung zu einem festen Film geformt werden kann, aus dem beispielsweise Kleidungsstücke gefertigt werden. Diese hauteng anliegenden Wäschestücke sind in der BDSM-Szene sehr beliebt dafür, dass sie durch ihre glatte Oberflächenstruktur die physischen Vorzüge des Partners unterstreichen. Zudem zählt das Material zu den sogenannten LLL-Fetischen (Lack, Leder, Latex). Lack wird überwiegend von Frauen getragen. Zwar werden auch Spielzeuge aus Lack gefertigt, doch die Szene-Kenner bemängeln die geringe Qualität dieser Waren, die in der Folge häufig als "Versandhaus-Toys" verspottet werden.
In die BDSM-Szene fand die Lackkleidung in den 70er Jahren Einzug. Die Designer vermochten es schnell, sich in aufregenden Entwürfen unterschiedlicher Lackkleidungsstücke zu überbieten. Für Frauen stehen hautenge Lack-Catsuits, Ganzkörperanzüge, Stiefel und Röcke bereit, die mehr preisgeben als sie verdecken. Lack soll reizen und zu verruchten Handlungen mit dem Partner verleiten. Gerade in Top-Bottom-Konstellationen ergeben sich daraus viele Spielideen, wie zum Beispiel, sich das Gefühl der Berührung des Lack bekleideten Körpers der Herrin verdienen zu müssen oder sich den Körper der Sklavin, der so sehr reizt, einfach nehmen zu können.
Lack ist auch bekannt als PVC oder zweite Haut.